Tips zur Reiseplanung

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  • Sonnenschutz

Ob Sommer oder Winter, auf dem Sinai scheint praktisch immer die Sonne – und zwar intensiver als man denkt. Dank der trockenen Luft und dem beständigen Wind lässt sich die starke Sonneneinstrahlung zwar gut aushalten, wird dadurch aber auch allzu leicht unterschätzt. Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen und vor allem auf ausreichend Sonnenschutz durch entsprechende Kleidung und Sonnencreme achten.

  • Trinken

Durch die extrem geringe Luftfeuchtigkeit verliert der Körper viel Wasser.
Das von der Haut ausgeschiedene Wasser verdunstet in dem Trockenklima augenblicklich, so dass sich kein Schweiss auf der Haut bildet. Daher wird der beträchtliche Flüssigkeitsverlust kaum wahrgenommen. So können dem Körper mehrere Liter Wasser am Tag entzogen werden. Daher stets auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten!

  • Kleidung

Im Sommer für Tag und Nacht am besten leichte, bedeckte Kleidung.

Im Winter kann man schon eine gute Windjacke Jeans, Socken und Pulli für den Abend brauchen. Vor allem in der Wüste kann es von Januar bis März auch unter 0 Grad in den Nächten werden. Wer auf den Mosesberg will muss zur Winterzeit auch mit Schnee rechnen.

Da am Meer das Klima ganzjährig mild ist, kann man sich oft nur schwer vorstellen, dass es im Winter in der Wüste feucht und kalt werden kann.

  • Lufttemperatur

Von Mai bis Oktober Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad. Von Januar bis April schwanken die Temperaturen zwischen 20- 25 bis auch mal 30 Grad. Da die Sonne fast immer scheint kann man sich das ganze Jahr an einem windgeschützten Plätzchen immer schön sonnen.

  • Wassertemperatur

Von Mai bis Ende Oktober zwischen 25 und 28 Grad. Von Januar bis April hat das Wasser zwischen 21 und 24 Grad. Man kann also das ganze Jahr über gut baden. Zum Schnorcheln empfiehlt sich in der kälteren Jahreszeit ein Neoprenanzug. (kann man sich vor Ort leihen)

  • Reisezeit

Auf dem Sinai ist ganzjährig Reisezeit. Eine ausgeprägt Hoch- oder Nebensaison gibt es nicht. Januar bis Ende März sind die kühlsten Monate, doch selbst in diesen bleibt es tagsüber angenehm warm, nur in den Nächten kühlt es vor allem in der Wüste merklich ab (auch unter 0 Grad sind möglich - guten Schlafsack mitbringen). An der Küste werden die Nächte auch nicht unter 15 Grad.

Hat man tagsüber ein windgeschütztes Plätzchen kann man aufgrund der zuverlässigen Sonne eigentlich immer schön Sonnenstrahlen tanken.

  • Salzgehalt

Der Salzgehalt ist spürbar hoch, er liegt mit 40-41 Promille im Golf von Aqaba deutlich über den durchschnittlichen 35 Promille der Weltmeere. Ursachen dieses hohen Salzgehaltes sind die starke Sonneneinstrahlung und das extreme Trockenklima. Daraus resultiert eine sehr hohe Verdunstung, die das Wasser salzreicher werden lässt.

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  • Gezeiten

Wie im gesamten Roten Meer sind die Gezeiten im Golf von Aqaba nur schwach ausgebildet. Es handelt sich um Halbtagesgezeiten mit einem Tidenhub von 40-70 cm. Sie sind sogenannte Mitschwingungen der Gezeiten des Indischen Ozeans.

  • Korallenriffe

Die Riffe des Sinai gehören zu den nördlichsten Korallenriffen weltweit. Aussergewöhnlich ist, dass sich gerade hier, dicht an ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze, Korallenriffe entwickelt haben, die zu den üppigsten und attraktivsten der Welt gehören. Im Golf von Aqaba bietet der Sinai dem Schnorchler und Taucher einen wahren Unterwasser-Dschungel.

Wissenschaftlich kann man das als grosse Artenvielfalt und hoche Flächendeckung mit Korallen beschreiben. Erleben wird man es als pulsierenden Schmelztiegel, als faszinierende Verdichtung vieler Lebensformen und -arten.

 

 

 

 

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update: 04.03.2016