Dahab und der Sinai

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Atmung
Huna

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Dahab

Die Oase Dahab liegt an der Ostküste des Sinais, ca. 80 km nördlich von Sharm el Sheik (Internationaler Flughafen).

Der Ortsteil Masbat beim Lighthouse bildet das touristische Zentrum.

Die schöne Strandpromenade mit einer grossen Auswahl an Shops, Cafes und Restaurants lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

Nördlich davon liegt Assalah- dort leben hauptsächlich die Beduinen: einfache Häuser, Dattelpalmen, Kamele und Ziegen zieren das Bild dieser Wohngegend.

Sinai

Der Name Sinai geht möglicherweise auf die von den Wüstenbewohnern verehrte Mondgöttin SIN zurück oder auf das semitische Wort „sen“, das „Zahn“ bedeutet.

Vor rund zwanzig Millionen Jahren bildeten Ägypten, Sinai und die arabische Halbinsel ein zusammenhängendes Land. Dann führten riesige Erdumwälzungen zur Trennung der Landesteile, und die südliche Halbinsel Sinai wurde durch zwei grosse Golfe getrennt: den Golf von Suez im Westen, dessen tiefste Stelle kaum 95 Meter beträgt, und dem Golf von Aqaba im Osten, der indessen 1800 Meter Tiefe erreicht. Dieser Golf gehört zu dem grossen Grabensystem- sog. Rift- das sich von der Taurus-Kette bis nach Kenia erstreckt. Die grossen seismischen Bewegungen der Vergangenheit und die Eruptionserscheinung haben das Landschaftsbild des Sinai geprägt. Die Gebirge erreichen hier Höhen von 750 bis 2500 Metern. Die höchsten Spitzen des Sinai sind der Djebel Katherin und der Djebel Musa, an dessen Fuss das Katharinenkloster erbaut wurde. Diese Berge nehmen den mittleren und südlichen Teil der Halbinsel ein und fallen zum Roten Meer ab, wo man im glasklaren Wasser einer unversehrten Unterwasserlandschaft eine äusserst artenreiche Meeresfauna und -flora bewundern kann.

Der gesamte Sinai gleicht einer wilden Bergkulisse, in der die mannigfach gefärbten Gesteinsschichten von der tausendjährigen Geschichte dieses Landes voll herber Schönheit erzählen. Der Sinai ist reich an Mineralien: von Kalkstein in verschiedenen Ocker- und Weisstönen bis Mergel, dessen breite dunkelbraune Schichten sich mit grünlichen Feldspatstreifen abwechslen; von dem schönen dunkelblauen Azurit bis zu Granit in sämtlichen Grau-, Rosa- und Gelbvariationen. Im südlichen Sinai fallen jährlich nur 60 Millimeter Regen, der in den zahlreichen Waddis dichtes Grün erzeugt. Im Winter sind die Niederschläge oft so reichlich, dass sich die natürlichen Brunnen rasch füllen und grüne Oasen mit Palmen und Tamarisken entstehen lassen.

Die Wüste und das Meer sind die zwei beherrschenden Elemente des Sinai, häufig treffen sie aufeinander und bilden grossartige und einzigartige Landschaften von unvergesslicher Schönheit.

 

 

 

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update: 04.03.2016